Unglaublich aber wahr! Vizemeister TSG!

Der Weg zu dieser Deutschen Meisterschaft war alles andere als einfach. Verletzungen, personelle Engpässe und zahlreiche organisatorische Herausforderungen begleiteten die Saison von Anfang bis Ende. Durch die Kreuzbandrisse von Anesa und Franzi verlor das Team wichtige Leistungsträgerinnen, wodurch der ohnehin kleine Kader immer wieder auf die Probe gestellt wurde. Zeitweise führte dies sogar dazu, dass ein Spiel nicht angetreten werden konnte und als Niederlage – inklusive eines zusätzlichen Minuspunktes – gewertet wurde. Hinzu kamen Terminüberschneidungen mit Maßnahmen des BBW und DBB, die weitere Ausfälle zur Folge hatten.
Umso beeindruckender ist es, dass sich die Mannschaft als baden-württembergischer Vizemeister und in der Zwischenrunde als südwestdeutscher Vizemeister für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren konnte. Allein die Teilnahme war bereits ein riesiger Erfolg.
Durchmarsch in der Gruppenphase
Am Pfingstwochenende trafen in zwei Vierergruppen die besten Teams Deutschlands aufeinander.
In unserer Gruppe A warteten mit den Astrogirls Bochum (Westdeutscher Meister), dem TS Jahn München (Südostdeutscher Meister) und BASS Berlin (Vizemeister Norddeutschland) drei hochkarätige Gegner. In Gruppe B kämpfte der BW-Meister MTV Stuttgart gegen die jeweils Zweitplaztierten aus West (Leverkusen) und Bayern (Würzburg) sowie den Nordmeister Alba Berlin.
| Auftakt gegen Bochum: Zum Start ging es gegen eine unglaublich athletische und extrem schnelle Mannschaft. Während wir die ersten beiden Viertel für uns entscheiden konnten, gingen die Abschnitte drei und vier an Bochum. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung reichte es am Ende aber für einen verdienten 51:45-Erfolg. | ![]() |
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Der Krimi gegen München: Am zweiten Tag stand das vermeintlich schwierigste Gruppenspiel gegen den TS Jahn München auf dem Programm – ein Team, das für sein hervorragendes Zusammenspiel bekannt ist. Doch Hannah und Leonie erwischten einen Sahnetag und waren von den Münchnerinnen kaum zu stoppen. Mit jeweils 25 Punkten führten sie ihr Team zu einem starken 73:65-Sieg. |
| Gruppenfinale gegen Berlin: Am Pfingstsonntag ging es schließlich gegen BASS Berlin um die bestmögliche Ausgangsposition für die Platzierungsspiele. Berlin verteidigte äußerst aggressiv und machte jeden Ballbesitz zu einem harten Kampf. Unsere Spielerinnen hielten jedoch stark dagegen, bewahrten die Ruhe und setzten sich mit 52:43 durch. | ![]() |

Das sensationelle Finale
Mit drei Siegen aus drei Spielen war die Sensation perfekt: der Einzug ins Finale der Deutschen Meisterschaft!
Damit stand bereits fest, dass die Mannschaft mindestens als Deutscher Vizemeister nach Hause fahren würde.
Wer darf schon mal bei einer Deutschen Meisterschaft die Nationalhymne genießen?
Im Finale wartete mit ALBA Berlin der große Favorit. Unser Kader war inzwischen auf neun Spielerinnen geschrumpft, da vier Mädchen während des Turniers bereits in den Urlaub aufbrechen mussten. Dennoch legte das Team einen Traumstart hin: Die Würfe saßen, die Defensive arbeitete hervorragend und nach dem ersten Viertel führten wir sensationell mit 20:6.



Doch die Kräfte ließen langsam nach. Über das gesamte Turnier hinweg hatte das Team mit einer sehr kurzen 6er- oder 7er-Rotation gespielt, und die extreme Belastung machte sich nun bemerkbar.Die Spielerinnen kämpften bis zur letzten Sekunde, verteidigten leidenschaftlich und stemmten sich gegen die Aufholjagd von Alba. Viertel für Viertel schmolz der Vorsprung, bis das Finale schließlich denkbar knapp mit 46:48 verloren ging.

Fazit und Dank
Dass diese Mannschaft Deutscher Vizemeister geworden ist, erscheint angesichts der vielen Rückschläge fast unglaublich. Noch bemerkenswerter ist eigentlich nur, wie nah sie dem ganz großen Triumph war. Die Enttäuschung über die knappe Niederlage war verständlicherweise im ersten Moment groß. Mit etwas Abstand wird jedoch das bleiben, was diese Saison wirklich auszeichnet: eine außergewöhnliche Teamleistung, unbändiger Zusammenhalt und ein Erfolg, auf den jede einzelne Spielerin stolz sein kann.

Zum Abschluss möchten wir uns herzlich bei allen bedanken, die dieses Team unterstützt haben:
- Ein riesiges Dankeschön geht an die Eltern für ihre unermüdliche Hilfe, die Fahrdienste, die lautstarke Unterstützung und den Rückhalt während der gesamten Saison. Ihr seid großartig! Danke!
- Ebenso bedanken wir uns bei Simon, Pascal, Jürgen, Carlotta und Carlo für die vielen Tipps, das offene Ohr und eure Unterstützung bei unseren Spielen. Danke, dass ihr hinter uns steht.
- Und natürlich danke an alle Spielerinnen: Ihr habt eine außergewöhnliche Saison gespielt und mit eurem Einsatz, eurem Teamgeist und eurem Basketball so viele Menschen begeistert!
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Ein großer Dank an die Fotografen Arturo Rivas, Joel Krühler, Peter Tegeler und Christine Coleman für die zahlreichen Fotos! (gerne ein Like auf Insta setzen!)

FINALER ENDSTAND:
Damit verabschieden sich die WOLVES aus Bruchsal von der Regionalligabühne - der letzte Tanz war ein ganz besonderer! Danke!
Ein großes Dankeschön geht auch an den MTV Stuttgart für die Ausrichtung der SWDM und der Deutschen Meisterschaft.




